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Trierer Dom mit Liebfrauen vor blauem Himmel
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Trierer Dom

Information

Feuerwehreinsatz im Trierer Dom am 18. August

Blick vom Mittelgang zum Hauptaltar rechts und links Kirchenbänke und Altäre

Wegen einer starken Geruchsbelastung hat es am 18. August einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei im Trierer Dom gegeben. Am Vormittag hatten Mitarbeitende des Doms an mehreren Stellen in der Bischofskirche einen starken, an Buttersäure erinnernden Geruch bemerkt und die Trierer Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehr räumte den Dom. Bei Messungen wurden keine gefährlichen Stoffe festgestellt. Zur weiteren Klärung nahm die Feuerwehr eine Probe der geruchsverursachenden Substanz und lässt diese analysieren. Nach dem Einsatz eines Hochdruckbelüfters durch die Feuerwehr wurde der Dom von den Einsatzkräften wieder freigegeben. Im Anschluss war eine gründliche Reinigung und Lüftung des Doms vonnöten, so dass er erst um 15 Uhr wieder geöffnet werden konnte. Domdechant Dr. Georg Holkenbrink erklärte: „Wir müssen leider davon ausgehen, dass jemand vorsätzlich die Substanz im Dom verteilt hat. Wir sind dankbar, dass die Trierer Feuerwehr schnell vor Ort war und eine Gefährdung ausgeschlossen hat. Der Dom ist am Fest der Heiligen Helena nun wieder geöffnet.“

Wichtiger Hinweis

Wegen eines technischen Defekts der Beleuchtung im spätantiken Gräberfeld unter St. Maximin ist derzeit keine Führung möglich.

Öffnungszeiten Dom

April bis Oktober:
täglich von 6:30 Uhr bis 18 Uhr

November bis März
täglich von 6:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Keine Besichtigung während der Gottesdienstzeiten!

Gottesdienste im Dom

Veranstaltungen

Führung am Tag des offenen Denkmals im Trierer Dom | 13. September

Westchor mit Seligenfiguren in den Nischen

Auch der Trierer Dom nimmt als UNESCO-Welterbe und Denkmal von herausragender Bedeutung an diesem Tag teil. Um 13:00 Uhr und um 14:00 Uhr laden Domführerin Christiane Braun M. A. und die Dom-Information zum kostenfreien Rundgang durch den Dom ein. Die Bedeutung des Trierer Doms liegt in seiner 1700-jährigen Geschichte als älteste Bischofskirche Deutschlands, deren baulicher Kern bis in die Spätantike zurückgeht. Während an vielen Orten Kirchenumgestaltungen mit dem Verlust älterer Bausubstanz verbunden waren, zeigt sich beim Trierer Dom ein anderer Umgang mit dem baulichen Erbe. Der Dom ist geprägt von einer Mischung aus Bewahrung und Veränderung, sowohl in der Architektur als auch in der Innenausstattung. Der einstündige Rundgang zeigt auf, wie Wandel und Kontinuität im Trierer Dom miteinander im Einklang stehen und alle Stile der europäischen Kunstgeschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart in ihm auffindbar sind.

Die einstündigen Führungen sind kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung bis Donnerstag, 10. September, ist auf-grund der maximal 20 Teilnehmenden erforderlich unter info@dominformation.de oder unter Telefon 0651- 9 790 79-0.

Service